
11.09.11
Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von
tvforen-User Olaf "Stahlnetz"
und Pidax-Film
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Ich selbst
erinnere mich nicht mehr an die "Abenteuer im Wilden Westen", doch das ist
nur allzu verständlich, war ich doch damals noch viel zu klein, und die
Wiederholungen sind auch an mir vorbei gegangen. Doch da ich Western mag,
weckte der Bericht von tvforen-User "Stahlnetz", der im wahren Leben Olaf
heißt, in den tvforen mein Interesse, und er hat mir netterweise seinen
Bericht für die Veröffentlichung auf meiner Homepage zur Verfügung gestellt,
die Pidax erlaubte mit die Veröffentlichung der Bilder. |
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Diese Top-Westernserie im 25-Minuten-Format gehört für mich zu den absoluten Highlights des Genres. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie ohne feste Protagonisten auskommt, also jede einzelne Episode Geschichten von völlig anderen Personen erzählt. Kein geringerer wie Western-Bestsellerautor Zane Grey lieferte den Stoff für viele der im Original 146 Folgen in 5 Staffeln. Im Verlauf der Produktion ergänzten bekannte TV-Autoren das Material, etwa 20 Stories stammen sogar von Aaron Spelling. Die Reihe bietet ferner ein unglaubliches Staraufgebot an Schauspielern, von Sammy Davis Jr. über Ernest Borgnine bis zu legendären Western-Haudegen wie Walter Brennan, Dan Dureya oder Michael Ansara. |
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Aufgrund der vielfältigen Themen brachte das Zane Grey Theatre stolze FÜNF eigenständige Westernserien hervor, was bis dato noch keine andere Produktion erreichte. Die wohl bekannteste dieser Reihen ist Westlich von Santa Fé (The Rifleman), aber auch The Westerner, Black Saddle und Johnny Ringo sind dem deutschen Zuschauer bestens bekannt. Zusammen mit einer vierten Serie, Law of the Plainsman, liefen jene drei Serien ebenfalls im ZDF, und zwar unter dem gemeinschaftlichen Titel Von Cowboys, Sheriffs und Banditen. |
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Die Originalfassung von Abenteuer im Wilden Westen wurde durch den amerikanischen Schauspieler und Produzenten Dick Powell präsentiert, der am Beginn jeder Folge eine kleine Einführung in die kommende Geschichte gab. Oftmals waren es Gegenstände der Wildwest-Zeit, die er mit lockeren Sprüchen und bissigen Kommentaren dem Zuschauer vorstellte. Die deutsche Fassung von Abenteuer im Wilden Westen schnitt die Intros mit Dick Powell zwar leider heraus, auch selektierte das ZDF nur 26 Folgen aus der Vielfalt der gesamten Serie, bietet dafür aber wirkliche Spitzenfolgen sowie einen genialen Vorspann an.
Foto: David Janssen, mal nicht "Auf der Flucht". |
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Im Vorspann sind zur Melodie von "How the West was von" großartige Western-Szenen zu sehen. Dazu ein markiger Off-Text, welcher vom bekannten Synchronschauspieler Niels Clausnitzer reißerisch gesprochen wird:
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Die gesamte Synchro ist zudem ein echtes Sahnestück, in der wirklich fast ALLE Stimmen zum Einsatz kamen, die damals höchsten Rang und Namen in der alten Garde besaßen, wodurch dem großen Staraufgebot der Reihe würdig Rechnung getragen wurde. Für die heimische Fassung zeichnete übrigens Johannes Lüdke verantwortlich, der mit viel Liebe zum Detail und sehr aufwändig die 26 ausgewählten Episoden eindeutschte. Die ZDF-Ausstrahlung begann dann am 31.08.1967 im Vorabendprogramm um 17.50 Uhr und wurde jeweils donnerstags im wöchentlichen Abstand bis Februar 1968 fortgesetzt. Angeblich liefen ab Januar 1962 in loser Folge bereits 6 Episoden von Abenteuer im Wilden Westen im Programm der ARD, eine Bestätigung dafür fand ich bislang aber nicht. |
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Soweit die Ausführungen von
Olaf - wer nun Lust bekommen hat auf "Abenteuer im Wilden Westen" und auf
eine wirklich kurzweilige Serie in guter Qualität und mit vielen Stars, kann
die DVD direkt über diese Seite bei Amazon bestellen, |
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An dieser Stelle noch einmal
der Dank an Pidax-Film und den Tipp, sich auf deren Webseite doch einmal
umzusehen:
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