Die verlorenen Inseln
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Während eines Sturms gerät ein Segelschiff in Seenot. An Bord befindet sich eine Gruppe Jugendlicher, die aus aller Welt kommen. Ein reicher Geschäftsmann hatte das Schiff, die "United World", gechartert, um so zur Völkerverständigung beizutragen. Die Kinder werden in Rettungsboote evakuiert, jedoch bleiben fünf von ihnen zurück. Während dieser Sturmnacht wird das Schiff in eine Lagune geschleudert. Am nächsten Morgen erkennen die fünf (Marc aus England, Tony aus Australien, Anna aus Deutschland, Su-Yin aus China und David aus den USA) eine Insel.
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Was sie noch nicht wissen ist, dass auf dieser Insel Menschen leben. Vor knapp 300 Jahren war schon einmal ein Schiff gestrandet. Die Nachkommen dieser Menschen leben noch so wie damals. Zum Teil natürlich wegen ihrer Isolation, aber auch weil sie unter einem grausamen Herrscher leiden, dem Unsterblichen Q. Sein Gesicht hat noch niemand gesehen. Zum Überleben benötigt Q eine blaue Alge, die seine Untertanen für ihn ertauchen müssen. Er hält sie in Unwissenheit und Abhängigkeit. Die Kinder werden als Gefahr für seine Macht angesehen und sollen getötet werden. Eine Familie aus dem Dorf hilft ihnen und auch der Diener des Q wird ein Verbündeter. |
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Tony und Marc
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Wie die Kinder mit ihrem technischen Wissen und den Errungenschaften des 20. Jahrhunderts (Sprechfunkgeräte, Radio, Sprengstoff, Bumerang, Drachen, Skate- und Surfboard) in dieser Zeitblase zurechtkommen, das wird nie langweilig zu beobachten. Im Hintergrund steht immer die Frage, ob sich die Kinder retten und die Dorfbewohner vom Q befreien können. Ach ja, und so sieht "Marc" Chris Benaud heute aus:
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Ich habe herausgefunden, dass im deutschen Fernsehen nur 25 der 26 Folgen ausgestrahlt wurden. Die Folge, in der sich Tony verliebt, wurde den Zuschauern vorenthalten. Warum nur? Hüpfend und johlend bin ich durchs Zimmer gesprungen, als ich die Serie nach so langer Zeit wiedersehen durfte. Natürlich sieht man sie nicht mehr mit Kinderaugen und einige Folgen wirken konstruiert. Aber sie hat für mich dennoch ihren Zauber behalten... Was ist aus den Darstellern geworden? Jane Vallis (Anne) hat zusammen mit Margret Nelson (Helen Quinn) noch in einem weiteren bekannten Film mitgewirkt, nämlich in "Picknick am Valentinstag". Sie starb Anfang der 80er an Brustkrebs. Chris Benaud (Marc) möchte heute auf die Serie nicht mehr angesprochen werden. Er arbeitet als Marketing-Leiter bei den australischen Flying Doctors. Rodney Bell (Aaron Quinn) blieb im Filmgeschäft. Er wirkte in sehr vielen Serien und Spielfilmen mit, nicht nur in Australien. Leider starb er 2005 ebenfalls an Krebs. Amanda Ma (Su-Yin) hat nach langer Zeit wieder den Weg zum Film zurückgefunden. Über Robert Edgington (David), Tony Hughes (Tony) und Michael Howard (Jason Quinn) sind keine Informationen zu finden. Ron Haddrick (Q) ist in Australien recht bekannt und hat auch in internationalen Produktionen mitgewirkt. Die in Australien ebenfalls sehr bekannte Schauspielerin Elisabeth Frances (die Mutter der Quinn-Kinder) hat 2003 eine Autobiografie veröffentlicht. Vielleicht schreibt sie darin auch über Lost Islands? |
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