
29.05.11
Erinnerungen von TV-Nostalgie-Forum-Mitglied und Namenskollegin Petra (Mariposa) - vielen Dank hierfür!
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Anmerkung:
Quellen sind das Schneider-Buch "Poly" (ein Weihnachtsgeschenk aus
Kindertagen) bzw. mein Langzeitgedächtnis, |
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Design: Petra M. Scheller |
Titel der Fernsehserie war "Hilf, Poly, hilf" (im französischen Original "Au secours, Poly". Um der Serie einen internationalen Touch zu verleihen und ein bisschen Lokalkolorit ins Spiel zu bringen, wurden Polys Abenteuer wieder im Ausland angesiedelt. Pascal soll aufs Internat und hat das Pony vorübergehend seinem portugiesischen Freund Carlito überlassen, als er in den Ferien auf der Quinta zu Gast war. Carlito ist Sohn eines Campinos, das sind angesehene Farmarbeiter, die sich – meist zu Pferd – um die wertvollen Stiere kümmern. Genau wie in der Camargue gibt es in Portugal noch die Tradition nicht tödlicher Stierkämpfe. So darf Poly statt über französische Blumenwiesen nun zwischen Kampfstieren umhergaloppieren.
Auf seinen
vielen Streifzügen findet das hübsche Fuchspony auch bald seinen Weg zu
einem leer stehenden Herrschaftshaus in Nähe der Quinta. Für die Dorfjugend
ist der Zutritt strengstens verboten. |
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Dunkle Gestalten namens Chino und Gordo, die im Kopf nicht ganz helle sind, sowie Filipes zwielichtiger Onkel Don Diego versuchen alles, um den kranken Jungen in ihre Gewalt und das Geheimnis in Erfahrung zu bringen, aber sie haben die Rechnung ohne Poly und seine Freunde gemacht. Bis zum Eintreffen von Filipes Vormund, dem Kapitän Fernando, lassen sich die Kinder einiges einfallen, um den schwächlichen Jungen zu beschützen. Auch Poly weicht nicht von der Seite seines neuen Freundes. Unterstützung bekommen sie dabei von einem geheimnisvollen Reiter, der immer dann auftaucht, wenn es besonders brenzlig wird. Den Kindern gegenüber gibt sich der Zorro-ähnliche Wohltäter nicht zu erkennen. Nur Filipe darf ihn ohne Maske sehen, soll ihn möglichst sogar erkennen, aber Filipe erinnert sich an nichts. Wie der Junge nicht zuletzt dank des Ponys seine Angst verliert, sich wieder bewegen kann und Lebensmut und Gedächtnis wieder findet, ist in schönen Bildern kindgerecht erzählt. Außerdem gibt es nebenbei noch viele Informationen zum portugiesischen Alltag in einem Viehzuchtbetrieb und einem Fischerdorf. Am Ende stellt sich das große Geheimnis um wertvolle Amber-Vorkommen zur Parfümherstellung zwar als Flop heraus, aber während einer Corrida, zu der alle Farmarbeiter und Dorfbewohner eingeladen sind, fällt die Maske des geheimnisvollen Reiters und Filipes Erinnerung kommt endlich zurück. |
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Handelt es sich dabei doch um seinen Vater, Don Vasco, der die freudige Mitteilung macht, dass auch Filipes Mutter noch am Leben ist. Pflegerin Perpetua ist auch gar nicht die "Schreckschraube" wie ursprünglich angenommen, sondern sie hatte bloß aus Sorge um den Jungen heraus so biestig getan. Wie bei dieser Serie üblich, gibt es ein "Happy End" mit der Hoffnung auf weitere Poly-Abenteuer an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit. |
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