Catweazle

05.04.13

Salmei, Dalmei, Adomei

Ganz ehrlich: Catweazle war nicht mein Fall! Ich habe nie verstanden, warum diese Serie einen derartigen Kultstatus erlangen konnte. Aber Geschmäcker sind nun mal verschieden. Da die Serie sich immer noch großer Beliebtheit erfreut, hat sie natürlich auch auf dieser Seite eine Daseinsberechtigung.

Ich habe Catweazle auch immer zusammen mit meinem Bruder Thomas angesehen, der den kauzigen Zausel sehr mochte.

Catweazle ist ein Zauberer aus dem 11. Jahrhundert, und durch ein Mißgeschick landet er im 20. Jahrhundert...

 

Catweazle lernt Harold kennen, der ihn vor seinem Vater und anderen Leuten versteckt, die ihn vielleicht für einen Ganoven oder Landstreicher halten könnten. Da Catweazle aber sehr unvorsichtig ist, kommt es oftmals zu gefährlichen und komischen Situationen...

Richard Carpenter, ein bekannter englischer Produzent und Schöpfer dieser Serie, suchte sich für die Hauptrolle einen relativ unbekannten Schauspieler aus: Geoffrey Bayldon, der damals bereits 45 Jahre alt war. Eigentlich wollte man einen bekannten Schauspieler engagieren, doch Carpenter setzte sich durch und bekam recht: Geoffrey Bayldon schlug voll ein.

 

Die Serie lebte nicht zuletzt vor allem von der liebenswerten Neugier und der Komik, die Bayldon wirkungsvoll einsetzte. Besonders bekannt und heute noch das erste, was einem einfällt, wenn man "Catweazle" hört: Der "Elektriktrick" - wie erklärt man einem erfolglosen Zauberer aus dem 11. Jahrhundert die Elektrizität, das Licht? Das Telefon, das Auto? Man litt regelrecht mit, wenn er sich erschreckte, wenn mal wieder das Licht anging oder das Telefon klingelte. Harold versucht natürlich auch, Catweazle bei der Rückkehr in seine eigene Zeit zu helfen - leider (oder zum Glück für die Fernsehzuschauer) gelingt das jedoch vorläufig  nicht.

 

 

Erst in der dreizehnten Folge gerät Catweazle wieder in den Zeitstrudel, aber weil die Serie so erfolgreich war, durfte er nochmals für weitere dreizehn Folgen in die moderne Zeit entfleuchen. Diesmal hilft ihm der 12jährige Cedric.

"Catweazle" war nicht nur bei Kindern beliebt, auch sehr viele Erwachsene sahen die Serie gern, und viele Bezeichnungen, die Catweazle für die moderne Technik verwandte, flossen in die Alltagssprache ein. Und abgesehen davon war es nett anzusehen, wenn Catweazle bei einem simplen Lichtschalter, einem Fernseher oder einer simplen Glastür ins Staunen oder Verzücken geriet.

Das alles machte wohl den Reiz und die große Beliebtheit dieser Serie aus, die erstmals 1974 im ZDF ausgestrahlt wurde.

Geoffrey Bayldon wurde u. a. auch durch die Rolle des "Q" in der James-Bond-Travestie "Casino Royale" (GB 1967) bekannt. In einigen anderen Serien hatte er zudem Gastauftritte, u. a. in "Dr. Who", "Mondbasis Alpha 1" und "Mit Schirm, Charme und Melone".  Ebenfalls eine bekannte Größe war der Schauspieler Charles Tingwell, dem Publikum vor allem vertraut als Inspektor Craddock aus den Miss-Marple-Filmen mit Margaret Rutherford.

Darsteller:

CATWEAZLE   (Geoffery Bayldon)

HAROLD BENNETT  (Robin Davis)

MR. BENNETT  (Charles Tingwell)

SAM WOODYARD  (Neil McCarthy)

CEDRIC COLLINGFORD  (Gary Warren)

LORD COLLINGFORD   (Moray Watson)

LADY COLLINGFORD  (Elspet Gray)

GROOME  (Peter Butterworth)

Erstausstrahlung: 28.04.1974, ZDF


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