Die Führungscrew der Enterprise

Data, der Android – ja, er ist eindeutig mein Lieblingscharakter in Star Trek, übrigens über alle Serien hinweg. Data ist immer freundlich, immer höflich, und obwohl er keinen Humor besitzt (wie auch?), sorgt er immer wieder für Humor in der Serie durch seine naiv-unschuldige Art. Man kann sich sicher die Serie ohne Riker, LaForge, Troi oder Worf vorstellen – aber niemals ohne Data. Meine persönliche Nummer Eins!

 

Jean-Luc Picard – der Captain. Erst von mir misstrauisch beäugt und nicht gerade gemocht, entwickelte er sich doch irgendwann zu meinem Lieblingscaptain – auch über alle Serien. So einen wie ihn wünscht man sich im Management großer Firmen oder als Vorsitzenden großer Parteien, es gäbe keine Korruption mehr. Keiner hätte das große Raumschiff so gut  sieben Jahre lang durch die Galaxien führen können wie er.

 

Und jetzt wird es schwierig, die anderen in eine Reihenfolge zu bringen, ich versuche es trotzdem:

Counselor Deanna Troi – eine Frau, die ich in den ersten zwei Staffeln einfach nur langweilig und in der ersten Folge sogar ziemlich peinlich fand. Außerdem habe ich nie so richtig verstanden, was sie eigentlich auf dem Schiff machte (außer neben dem Captain zu sitzen und irgendetwas zu "spüren").
 

Aber mit der Zeit wurde Deanna mir sehr sympathisch, obwohl sie eher ein unauffälliger Frauentyp ist (aber wer ist das nicht in den ersten beiden Star-Trek-Serien). Sie ist loyal, sehr weichherzig und schafft es doch, sich Respekt zu verschaffen – und ich glaube, es gab wesentlich mehr an Bord des Raumschiffs zu tun, als wir wirklich gesehen haben...

 

Fähnrich Wesley Crusher – ja wirklich! Ich mag Wesley! Und damit unterscheide ich mich wohl von den meisten Star-Trek-Fans, die Wesley einfach nur nervig fanden. Mich hat Wesley nie gestört, obwohl man manchmal schon auf die Idee kommen konnte, wozu es den Rest der Besatzung eigentlich brauchte,  wenn Wesley ohnehin immer die rettende Idee hatte. Wahrscheinlich war Wickie Wesleys Vorbild ...

Ich habe es bedauert, als Wesley im Verlauf der 4. Staffel die Serie verließ und nur noch zu Gastauftritten wieder auftauchte. Angeblich wurde Wil Wheaton nicht fertig damit, dass ihn die Fans nicht mochten.

 

William T. Riker – mit ihm ist es komisch. Man mag Riker eigentlich nicht wirklich, man gewöhnt sich nur an ihn. Als Frau mag man Riker nur, wenn man auf Machos steht, ansonsten mag man ihn nicht, weil – wir Frauen halten doch immer zusammen – er Deanna schlecht behandelt hat. Trotzdem ist Riker ein wichtiger Bestandteil der Serie – und wie gesagt, mit der Zeit gewöhnt man sich an ihn und schätzt ihn als sehr loyalen Offizier, der für viele andere (z. B. Worf) als Vorbild gilt.

 

Dr. Beverly Crusher – Wesleys Mutter. Sie blieb eigentlich immer sehr blass im gesamten Verlauf der Serie, obwohl es auch gute Crusher-Folgen gab ("Das Experiment"  z. B., in der sie in einer Warp-Blase gefangen war).

Sie wurde in der 2. Staffel durch Diana Muldaur als Dr. Pulaski ersetzt, kehrte aber nach Protesten der Fans in der 3. Staffel zurück.

Dr. Kate Pulaski kam bei den Fans gar nicht an, sie war charakterlich stark an "Pille" McCoy angelehnt, dies passte jedoch nicht in diese Serie. Ich fand Dr. Pulaski gar nicht so schlecht, aber Crusher und Picard hatten ihre eigene Chemie, und die wäre mit Pulaski niemals zustande gekommen.

 

Lt. Worf – der erste Klingone in der Sternenflotte. Auch Worf bringt z. T. viel Humor in die Serie, obwohl er eher ein ernster Charakter ist (was dem Foto rechts widerspricht!). Dass Worf an vorletzter Stelle in meiner Beliebtheits-skala liegt, hängt wohl mit den vielen Worf- und Klingonenzentrierten Folgen zusammen, und ich konnte mit den Klingonen nicht allzu viel anfangen.

Daher war Worf, obwohl er der Darsteller mit den meisten Star-Trek-Folgen ist, immer auf einem der hinteren Plätze in meiner persönlichen Beliebtheitsskala. Trotzdem kann ich grundsätzlich nichts negatives über ihn sagen. Michael Dorn spielt den Klingonen übrigens ganz phantastisch.

 

Lt. Commander Geordi LaForge – tja, mit dem konnte ich so gar nichts anfangen. Geordi hatte für mich nichts, was ihn interessant oder sympathisch machte. Er war einfach da, mehr nicht.

Dabei war Levar Burton zu Beginn der Serie der bekannteste Darsteller von allen: er spielte den jungen "Kunta Kinte" in "Roots". Leider hat er sich für mich am wenigsten von allen entwickelt.

Die Figur Geordi blieb paradoxerweise immer blass, überragende Folgen, die in Erinnerung bleiben, gibt es praktisch nicht für mich (außer der Folge "So nah und doch so fern", wo er gemeinsam mit Fähnrich Ro einen Transporter-Unfall erleidet und unsichtbar ist, aber selbst da blieb mir Ro mehr in Erinnerung als er).

Was aber wäre eine Serie ohne liebenswerte und wiederkehrende Nebenfiguren - und die finden sich alle auf der nächsten Seite, zusammen mit den beiden früh ausgeschiedenen Hauptfiguren Dr. Pulaski und Sicherheitschefin Tasha Yar.

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Petra Nagel  ·  Feedback und Nachricht an mich   ·  Forum ·  Impressum · Datenschutz