Sie gehören einfach dazu

Lwaxana Troi, die exzentrische Mutter von Deanna (dargestellt von Majel Barrett, Gene Roddenberrys Witwe, sie spielte auch  Schwester Chapel in der Original-Serie).

Lwaxana war für viele sehr humorvolle Folgen verantwortlich, obwohl sie im Grunde eine tragische Figur ist.

Nicht nur ihre
Tochter Deanna verzweifelt mitunter an ihr, auch der Captain hat sein ganz besonderes Verhältnis zu ihr ...

 

"Q" – der mir erst in "Voyager" wirklich sympathisch wurde, in  TNG war es z. T. zu klamaukig, wenn er erschien. Trotzdem ist Q eine feste Größe, und mit ihm endet auch die Serie, wie sie angefangen hat.

E
r ist von den Menschen fasziniert, vor allen Dingen aber von Jean-Luc Picard. Erst scheint es, als ob er den Menschen Böses wolle, aber letzten Endes zeigt Q immer wieder, dass er sehr wohl zu Großherzigkeit imstande ist.

Lt. Reginald Barclay – ein etwas vertrottelt wirkender, aber trotzdem hochbegabter Mitarbeiter von Geordi La Forge, der später in "Voyager" noch eine ganz andere Bedeutung bekommt.

B
arclay ist sehr schüchtern und lebt daher seine Wünsche auf dem Holodeck aus. Hier prügelt er sich auch mal gern mit William Rikers Hologramm und erobert die holographische Deanna Troi, die ihm auch im wahren Leben mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch in "Voyager" begegnen sich die beiden wieder.

Fähnrich Ro Laren – eine Bajoranerin, die einige sehr gute Folgen hatte, leider keinen so guten Abgang ...

M
ichelle Forbes war in der Rolle des Fähnrichs Ro sehr beliebt, und die Verantwortlichen von "Deep Space Nine" hätten sie dort gerne als Hauptfigur eingesetzt, doch die Darstellerin wollte sich nicht fest an eine langjährige Serie binden. So lief sie in einer der letzten Folgen der siebten Staffel zum Maquis über und enttäuschte damit ihren Mentor, Captain Picard, tief.

Chief Miles O’Brien – der Transporterchief, der im Verlauf der zweiten Serienhälfte als Chefingenieur auf die Raumstation Deep Space Nine wechselt und in dieser Serie zu einer meiner Lieblingsfiguren avancierte. Miles O’Brien ist ein bodenständiger Typ, er heiratet auf der Enterprise und dort bekommt seine Frau Keiko auch ihr erstes Kind.

Beide Folgen übrigens – die Heirat und die Geburt von Molly O’Brien – sind wahre Highlights der Serie, obwohl Miles keine wirklich große Rolle in diesen beiden Folgen spielt.

 

Sicherheitschefin Tasha Yar – sie spielte in den ersten 23 Folgen noch eine Hauptrolle und schied dann aus,  angeblich, um Worf etwas mehr in den Mittelpunkt zu bringen und ihn zum Sicherheitschef zu machen.

Ich denke, es war eine gute Entscheidung, denn Denise Crosby blieb als Tasha Yar einfach zu blass.  Die Folge, in der sie starb, gehörte übrigens zu den schwächsten überhaupt.

Sie taucht zwar hin und wieder in ihrer alten Rolle wieder auf (in Zeitreise-Folgen), aber auch als ihre eigene Tochter Sela, die aus ihrer Verbindung mit einem Romulaner entstanden ist.

 

Barkeeperin Guinan aus dem "Zehn Vorne" – von niemand geringerem als Whoopi Goldberg dargestellt. Guinan ist mehr als 500 Jahre alt, ihr Volk wurde von den Borg vernichtet.

Eine sehr enge Freundschaft verbindet sie mit Jean-Luc Picard, aber auch anderen steht sie immer mit Rat und Tat zur Seite.

Whoopi Goldberg soll sich selbst um eine Rolle bei Star Trek beworben haben, weil sie u. a. die Rolle der Uhura in der Originalserie bahnbrechend fand.

Wie schon erwähnt, kam Dr. Kate Pulaski in der zweiten Staffel auf die Enterprise, um Dr. Beverly Crusher zu ersetzen. Sie war als burschikoser Charakter angelegt, was bei den Fans aber gar nicht ankam. Besonders ihr manchmal abfälliges Verhalten gegenüber Data missfiel den Fans. So musste sie Ende der zweiten Staffel auch schon wieder von Bord gehen.

Diana Muldaur hatte bereits Star-Trek-Erfahrung, sie spielte bereits Gastrollen in der Original-Serie. Außerdem ist sie Serienfans bekannt aus "Frei Geboren", "Die Macht des Geldes" und "L. A. Law".

 

Meine Schwester fragte mich vor kurzem, welche Serie ich mir auf eine einsame Insel mitnehmen würde, wenn ich könnte (und ich dürfte definitiv nur eine mitnehmen). Meine Antwort war "Raumschiff Enterprise – das nächste Jahrhundert"  Warum?  

Serien wie "Babylon 5" und "Battlestar Galactica" werden vor allem hochgelobt für die sog. "Story-Arcs", also Handlungsbögen über alle Staffeln. Diese Bögen vermisst man bei Star Trek, selbst eine Serie wie "Voyager", die als einzigen großen Bogen die Rückkehr zur Erde hat, schafft das nicht. Man kann jede Folge einzeln ansehen, ohne die anderen zu kennen und versteht sie trotzdem. Jede Folge hat ihren eigenen Unterhaltungswert.

Und bei keiner der Star-Trek-Serien ist der größer als bei TNG. TNG ist eine Mischung aus allem, was eine gute Serie ausmacht, sie ist weder Drama noch Comedy oder reine Abenteuerserie. Die Charaktere passen gut zusammen, sie sind meist sympathisch angelegt, und wenn man sich, wie ich, nach sieben Staffeln, fast ein Tränchen rausdrückt, weil es vorbei ist, kann man sicher sein: das hat Folgen. In diesem Fall hieß das für mich: Deep Space Nine. Doch das ist ein anderes Kapitel ... Was nicht lange auf sich warten lässt.

 

Viele der Informationen wurden aus Star-Trek-Sammelwerken oder Zeitschriften zusammengetragen, empfehlen kann ich nur immer wieder die Bücher von Thomas Höhl und Mike Hillenbrand "Dies sind die Abenteuer - 40 Jahre Star Trek" und "Star Trek in Deutschland - wie Captain Kirk nach Deutschland kam". Hier erfährt man sicher nicht alles über Star Trek, aber viel Wissenswertes über eine der erfolgreichsten Serien der Welt.

Die Bücher sind im Buchhandel zu beziehen, u. a.  bei , natürlich auch bei Amazon (derzeit nur noch gebraucht zu haben), wo alle Staffeln des nächsten Jahrhunderts ebenfalls bestellt werden können - zum Glück sind die DVDs viel günstiger zu haben als noch vor Jahren, als ich hier empfohlen habe, in Großbritannien zu bestellen. Hier die Gesamtbox - die Einzelboxen findet man in den Textlinks:

 

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