Fremde Völker ...

... und Gastauftritte

Fernab von allem, was wir bisher aus der Star-Trek-Welt kennen - keine Vulkanier oder Klingonen, Bajoraner oder Betazoiden ...
Gut, sie sind alle  vereinzelt auf der Voyager zu finden (und die Ferengi treten auch in mindestens zwei Folgen auf).
Mit dem Talaxianer Neelix und der Ocampa Kes haben wir bereits zwei neue Spezies kennen gelernt.
Spannend und bedrohend sind jedoch die unbekannten Völker -
und die Borg, die wir bereits aus TNG, DS9 und dem "Ersten Kontakt" kennen.

 

Sehr wichtige Nebenfiguren der gesamten Serie sind die Borg und ihre Königin.

Die Borg-Königin trat erstmals im Spielfilm "Der erste Kontakt" in Erscheinung, in Voyager begegnen wir ihr sehr häufig.

Die Borg sind im Delta-Quadranten merkwürdigerweise das einzige "vertraute fremde Volk". Es wird fleißig assimiliert – und wieder zurück operiert, dies macht die Borg-zentrierten Folgen mitunter etwas unglaubwürdig.

Sowohl Janeway als auch Tuvok und B’Elanna werden assimiliert, sind aber natürlich gut vorbereitet und bleiben unabhängig vom Kollektiv.  Chakotay wird von ehemaligen Borg gerettet – und seine Verbindung zum Kollektiv hilft der Voyager sehr in der Folge "Skorpion".

 


Chakotay hat Kontakt zum Kollektiv


Janeway wird assimiliert ...


... und sieht danach gar nicht gut aus

 

Die Borg sind kein "gewachsenes Volk", sie haben auch keine Kultur, sie vermehren sich durch Assimilation, d. h., sie fügen das Wissen anderer Völker ihrem hinzu. Die Borg sind also keine Individuen, durch die Assimilation erfolgt eine Verbindung mit dem Kollektiv,
es gibt kein eigenes Bewusstsein mehr, keinen eigenen Willen, keine Erinnerung mehr an das Leben zuvor.

 


Tuvok als Borg


Janeway meldet sich aus dem Kubus


B'Elanna als Borg

 

Mit Seven of Nine wird die Bedrohung durch die Borg erstmals menschlich - und mit Icheb und den drei anderen Borg-Kindern die Bedrohung irgendwo fast unglaubwürdig. Trotzdem sind die Borg bei Voyager der Inbegriff der Gefahr für Schiff und Crew.

 

 

Kommen wir nun zu den Kazon, den Vidianern und den Hirogen.

 

Die Kazon spielen in den ersten Staffeln bei Voyager eine bedeutende Rolle. Sie treten sehr aggressiv auf.

Das Volk der Kazon gliedert sich in Sekten, die miteinander verfeindet sind. Bekannteste Sekte sind die Kazon-Nistrim, zu denen Seska übergelaufen ist (ganz rechts). Sie hat es jedoch nicht sehr einfach bei ihnen, da Frauen bei den Kazon nur sehr wenig gelten.

 

Die Vidianer sind im wahrsten Sinne des Wortes ein krankes Volk. Nur wenige ihrer Spezies sind gesund, die meisten Vidianer sind von einer Krankheit an der Fresszelle befallen. Diese Krankheit frisst den Körper praktisch auf, weshalb die Vidianer ständig auf der Suche nach gesunden Organen sind bzw. Wesen, die sie ausschlachten können.

Die Voyager wird von den Vidianern in der Folge "Die Verdopplung" geentert. Bei jeder Begegnung mit den Vidianern geht es um Leben und Tod, nur der Doktor entwickelt eine innige Freundschaft zur Ärztin Denara Pel, die später Janeway und Chakotay das Leben rettet.

 

Die Hirogen sind Jäger und betrachten jede andere Spezies als "Beute". Die Begegnungen der Voyager mit den Hirogen gestalten sich also nicht wirklich angenehm, doch in der Doppelfolge "Das Tötungsspiel" kommt es am Ende zu einer Art Waffenstillstand, als die Crew der Voyager den Hirogen Holoemitter überlässt, so dass die Hirogen ihre Jagd nun in einer holografischen Umgebung simulieren können.

Dieses Geschenk wird einigen Hirogen in einer anderen Folge jedoch zum Verhängnis.

 
 

Gastauftrtte aus anderen Star-Trek-Serien

 

Genau wie in Deep Space Nine gab es auch in Voyager einige Gastauftritte aus anderen Star-Trek-Serien. Besonders die Kollegen der Enterprise D pflegten einen regen Kontakt: so waren William T. Riker, Deanna Troi, Reginald Barclay, Geordi La Forge und natürlich der unverbesserliche Q zu Gast in der Serie. Wobei merkwürdigerweise nur Q wirklich an Bord war ...
Erwähnenswert ist noch der Sternenflotten-Gärtner Boothby, der von der Spezies 8472 repliziert wurde und der ebenfalls in Holoprogrammen und Halluzinationen von Chakotay vorkommt.

 

 

Wie bei Deep Space Nine und bei TNG war ein Star der Vorgängerserie in der ersten Folge zu sehen - diesmal traf es Quark (links, mit Harry Kim).

Ein Mitglied der alten Enterprise war in Tuvoks Phantasien zu Gast: Captain Sulu, unter dem Tuvok lange vor seiner Zeit auf der Voyager diente (rechts). Diese Folge war die Jubiläumsfolge zum 30. Star-Trek-Geburtstag.

 

Voyager hatte viele gute, aber keine wirklich großartigen Folgen – insofern verzichte ich hier auf eine Aufzählung meiner Lieblingsfolgen. Bei einer mache ich jedoch eine Ausnahme: der letzten Folge "Endspiel". Nein, auch diese ist keine wirklich großartige Folge, jedoch war sie beachtlich, da sie zeigte, was hätte sein können, wenn die Voyager erst nach 23 Jahren nach Hause gefunden hätte. Die Folge spielt in der Zukunft, 33 Jahre nach dem Verschwinden der Voyager in den Badlands - und in der Gegenwart, wo gezeigt wird, wie die Voyager nach sieben Jahren Irrflug im Deltaquadranten wieder zur Erde zurückkehrt.

A
uch hier hätte ich mir - genau wie bei Deep Space Nine - einen Spielfilm als Abschluss gewünscht. Was wurde aus der Crew? So blieb es irgendwie nur ein sehr schneller Abschluss, nach sieben Jahren zu schnell, wie ich finde. Die letzte Folge "Endspiel" beschreibe ich auf der nächsten Seite.

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Petra Nagel  ·  Feedback und Nachricht an mich   ·  Forum ·  Impressum · Datenschutz