Drei sind einer zuviel

05.04.13

An den unvergessenen "Bastian" kommt diese Serie wahrhaftig nicht ran, obwohl es sich auch um einen heiteren Barbara-Noack-Stoff handelte. Aber schön war es doch... Ich war knapp 16, als die Serie erstausgestrahlt wurde. Und sie war ganz nach meinem Geschmack, denn nichts interessiert ein junges Mädchen in dem Alter mehr als Liebesgeschichten - auch wenn in dieser Serie erst einmal keine zu entdecken war. Freundschaft soll es sein, die Charlotte Müller, genannt Karlchen, mit Peter Melchior, Junglehrer, und Benedikt Kreuzer, Architekt, verbindet. Eine sehr herzliche Freundschaft zwischen drei attraktiven jungen Menschen - hm, und wie sagt Harry zu Sally so treffend: "Freundschaft zwischen Mann und Frau ist einfach nicht möglich." Aber bis die drei das merken (zumindest die zwei Männer - na ja, Männer sind ja immer etwas langsamer in dieser Richtung...), vergehen 11 Folgen, und 13 gab es nur!

 

Was ich an der Serie sonst noch mochte? Na, zum einen kam Karlchen aus dem Westerwald, aus Montabaur! Darüber hinaus handelte sie mit Keramik. Was das mit mir zu tun hatte? Nun, ich wohnte damals im so genannten "Kannenbäckerland" im Kreis Montabaur, irgendwie kam das alles sehr bekannt für mich herüber. Dann war Jutta Speidel auch keine Modepuppe, sie war damals ein frisches junges Mädchen, nicht so hübsch, dass es unwahrscheinlich erschien, sondern sie wirkte wie jemand, mit dem man einfach gut befreundet sein konnte, ohne dass sie einem den Freund ausspannen wollte... Und die beiden anderen Darsteller, insbesondere Herbert Herrmann, waren relativ unverbrauchte Gesichter im deutschen Fernsehen, obwohl Thomas Fritsch schon durch seinen Vater eine gewisse Bekanntheit besaß. Die Serie war heiter, ohne unglaubwürdig zu wirken, obwohl sie mir heute - nach 28 Jahren - nicht mehr so gut gefällt wie damals. Aber Geschmäcker ändern sich eben im Laufe der Zeit!

 

Material war damals, als ich die Seite erstellte, sehr schwer zu finden  - kein Wunder, zuletzt wurde diese Serie eher unbeachtet vor etwa 17 Jahren in 3SAT wiederholt. Nie hätte ich gedacht, dass sie jemals auf DVD erscheinen würde, doch das Wunder geschah!  Axel Schneider von zuschauerpost.de war damals so nett, mir seine Hörzus zu scannen, so dass ich Euch eine Art Episodenführer (made by Hörzu) bieten kann. Und als Zugabe gibt es sogar einen Artikel über Thomas Fritsch, der zu Beginn der Serie ebenfalls in der Hörzu erschien.  Vielen Dank an Axel! Tja, dann fangen wir mal mit den Folgen 1 - 3 an:

 

1. Folge: Oh Mann, oh Mann 

Der angehende Lehrer Peter lernt auf seiner Abschiedsparty die reizende Charlotte kennen. Schon am nächsten Tag begleitet sie Peter an seinen neuen Arbeitsplatz im Bayerischen Wald. Dort macht sie die Bekanntschaft des arbeitslosen Architekten Benedikt. Bei ihrer angeborenen Hilfsbereitschaft bleibt auch ihm nichts anderes übrig, als sich von ihr bemuttern zu lassen.

 

 

2. Folge: Herrn Lehrers erster Schultag 

Lehrer Peter Melchior hat einen schweren Tag vor sich: zum ersten Male steht er vor einer fremden Klasse. Der Tag beginnt gleich mit einer Panne, denn Melchior hat übersehen, dass der erste Schultag immer mit einem Gottesdienst anfängt. Auch sein Gag mit Luftballons, den er sich für die Klasse ausgedacht hat, misslingt...

 

 

3. Folge: Es ist mehr das Menschliche 

Besuch kommt aus dem Westerwald: Tante und Onkel, Besitzer einer keramischen Werkstatt. Karlchen verkauft die Ware weiter. Die Tante ist jedoch mit den Verkaufserfolgen ihrer Nichte unzufrieden und ahnt, dass ein Mann hinter deren Rastlosigkeit stecken muss. "Es sind sogar zwei", meint Karlchen und fügt entschuldigend hinzu: "aber es ist mehr das Menschliche."

Links: ob es bei Herrn Müller-Mallersdorf, Karlchens Begleiter auf einsamen Autofahrten durch den Bayerischen Wald auch ums "Menschliche" geht? Benedikt (Thomas Fritsch) staunt.

 

Aus allen 13 Folgen der heiteren Serie habe ich drei Dia-Shows erstellt!

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