Familie Feuerstein

29.05.11

Yabbadabbadooooooo!

von Kaschi

 

Muss man diese Serie überhaupt noch irgend jemandem vorstellen? Nur wenige Helden aus der TV-"Steinzeit" verfügen heute noch über eine derartige Popularität wie die Feuersteins und die Geröllheimers (Flintstones und Rubbles im US-Original). Für mich waren sie zusammen mit Hucky und seinen Gefährten Pixie und Dixie, Yogi Bär und Yakky Doodle sowie den Jetsons das Erste und das Schönste, was je an Zeichentrick im TV gelaufen ist!

 Jeder Fernsehzuschauer kennt Fred und seine "Wilmaaaaa", ohne die er fast immer aufgeschmissen ist, sowie deren Freundin Betty und ihren Ehemann Barney, der so herrlich scheppernd vor sich hin kichern kann. Nicht selten geraten Fred und Barney in Streit – und ohne die Vermittlungskünste ihrer Frauen wäre es schon oft um diese wunderbare Freundschaft geschehen gewesen. Andererseits versuchen die beiden Ehemänner immer wieder mit kleinen Schwindeleien, ihre Frauen hinters Licht zu führen, sei es, um sich heimlich beim Boxen, Pokern oder Baseball zu vergnügen oder um das ganz große Glück bei einem Wettspiel zu ergreifen. Doch genauso regelmäßig sind die beiden am Ende glücklich darüber, dass ihre besseren Hälften ihnen aus der Patsche helfen! Manchmal allerdings sind auch Wilma und Betty froh, dass sie sich im Ernstfall doch auf ihre Männer verlassen können.

Doch die vier bleiben nicht lange unter sich: in der dritten von insgesamt sechs Staffeln gerät Fred völlig aus dem Häuschen: seine Wilma erwartet ein Baby: "Yabbadabbadoo!" Alsbald ist Töchterchen Pebbles vergnügt vor sich hinbrabbelnd zu bewundern. In der folgenden Staffel bekommen die Nachbarn ebenfalls Zuwachs: das bärenstarke Findelkind Bamm-Bamm wird von Barney und Betty adoptiert und macht insbesondere durch seine "Schlagfertigkeit" auf sich aufmerksam.

Wenn Fred müde und hungrig von der Arbeit heimkehrt, wird er erst mal vom schlabbernden Haussaurier Dino vor Freude zu Boden geworfen. Säbelzahntiger Baby Puss aus dem Abspann, der Fred jedes Mal wieder aufs Neue vor die Tür setzt, taucht in den Geschichten selber nur höchst selten auf. Auch die Geröllheimers haben mit Hoppy ein Haustier, ein freundliches Hopperoo (Vorfahre des Känguru), welches aber gleichfalls nur wenig zu sehen ist. In der letzten Staffel erscheint gar ein kleiner, grüner, außerirdischer Besucher in Steintal (Bedrock): Galaxius (Gazoo).

Betty, Bamm Bamm, Barney, Wilma, Pebbles.

 


Fred hat Ärger mit seiner Schwiegermama.

Ärger steht für Fred ins Haus, wenn seine Schwiegermutter Pearl sich ankündigt, wenn Zeitungsjunge Arnold die neueste steinerne Ausgabe herüberwirft oder wenn Onkel Tex seinen Besuch abstattet. Manchmal hilft nur die Flucht mit Barney und anderen geplagten Kumpels auf die felsige Bowling-Bahn. - Etliche Vorfahren von Prominenten modernerer Zeiten sind darüber hinaus in Steintal anzutreffen: Ann-Margrock, Stony Curtis, Elvis Presstein, Sassie,… Nicht zu verwechseln mit Ann-Margret, Tony Curtis, Elvis Presley, Lassie …

Die Kiesel für den täglichen Broterwerb verdient Fred mit einem Saurierbagger in dem Steinbruch von Mister Schiefer (Mr. Slate). Davon werden natürlich auch die zahlreichen Haushaltsgeräte und sonstigen Apparaturen bezahlt, die die Arbeit in der modernen Steinzeithöhle erleichtern:

 

der Schallplattenspieler, der Dosenöffner und die Fotokamera, die von scharfschnäbeligen und zumeist über ihre Arbeitsbedingungen schimpfenden Vögeln betrieben werden, der müllverschlingende Schweinosaurus, der gleichfalls gefräßige Rasenmäher-Saurier, der Baby-Mammut-Staubsauger, usw.  Automobile starten per Fußantrieb und rollen auf Holzstämmen. Das Rad ist halt noch nicht erfunden … Doch auch kleine und große Probleme mit der Technik sind den Feuersteins nicht fremd: "Fre-hed! Im Mammut ist kein Wasser mehr!"

"Meet The Flintstones" heißt das bekannte Erkennungslied, das im deutschen Vorspann allerdings stets nur instrumental zu hören ist. In der Originalfassung ertönt es übrigens erst in Folge 63. Vorher hatten die Flintstones in den USA einen anderen Vor- und Abspann mit einer anderen (instrumentalen) Titelmelodie.


Zeitungsjunge Arnold.

 

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